Land und Leute
Die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre, jedoch befindet sich der Regierungssitz, sowie das Zentrum der Wirtschaft in La Paz. Die Stadt liegt auf etwa 4000 m Seehöhe und zeigt ein wahrscheinlich einzigartiges Charakteristikum: In La Paz leben die Reichen im südlichsten und tiefsten Teil, je höher es den Bergkessel hochgeht, desto ärmer werden die Häuser und deren BewohnerInnen. Ganz oben angelangt kommt man in die Satellitenstadt El Alto, die langsam aber sicher mit La Paz zusammenwächst. Offiziellen Angaben zufolge hat sie zur Zeit knapp 600.000 EinwohnerInnen gegenüber einer Million in La Paz, jedoch wird inoffiziell vermutet, dass El Alto La Paz bereits überholt hat, was die Einwohnerzahl betrifft. Grund für den rapiden Anstieg der Bevölkerung ist die anhaltende Landflucht. Dieser Umstand sorgt für soziale Brennpunkte, da der erwünschte ökonomische Vorteil vom Stadtleben nur für die wenigsten Familien wahr wird. Regelrechte Slumgebiete mit Hütten aus Blech, Holz und Karton sind jedoch im Unterschied zu anderen lateinamerikanischen Millionenstädten interessanterweise nicht zu finden.
Das Leben in den Städten spielt sich zu einem großen Teil auf der Straße ab. Das Bild wird beherrscht vom Handel auf der Straße. In den unzähligen Märkten gibt es so gut wie alles zu kaufen, ein Viertel der Bevölkerung wird über diese versorgt. Das öffentliche Leben in La Paz ist in fester Hand der Cholitas (Marktfrauen), sie betreiben den Handel. Ihre Kinder nehmen sie mit, so sind diese auch bereits von klein auf an das Leben auf der Straße gewohnt. (vgl. Pampuch, Echalar 1993. S. 110ff.)
Wichtigste Handelspartner sind die USA und Großbritannien, sowohl für Import als auch für Export. Güter die exportiert werden, sind hauptsächlich Rohstoffe wie Zink, Gold, Erdgas etc. Nach Bolivien importiert werden Konsumgüter, Nahrungsmittel und Investitionsgüter wie Know-How und Technologie. Dinge, die in der globalisierten und informationsorientierten Wirtschaftsordnung erhöhte Bedeutung haben und im Gegenteil zu Rohstoffen eine Wertsteigerung erfahren.
Seit dem Ende der spanischen Kolonialherrschaft im Jahre 1825 sah das Land zahlreiche Regierungen und vor allem Militärdiktaturen. Eine der bekanntesten war jene von Hugo Banzer, der von 1974 an sieben Jahre als Diktator dem Land vorstand. Das Kuriosum dabei ist, dass er 1997 ein zweites Mal Staatspräsident wurde, diesmal mit demokratischen Mitteln. (vgl. Pampuch, Echalar 1993. S. 70ff.)
Der aktuelle Staats- und Regierungschef heißt Jorge Quiroga Ramirez.
Die Republik Österreich (kroatisch Republika Austrija, slowenisch Repúblika Ávstrija, ungarisch Osztrák Köztársaság oder Ausztria, tschechischRepublika Rakousko, lateinische Kurzbezeichnung: Austria) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Sie grenzt im Norden an Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakei und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an die Schweiz und Liechtenstein.
Die Bundeshauptstadt ist Wien. Österreich besteht aus neun Bundesländern, die Verfassung ist föderal aufgebaut. Das Land ist seit 1955 Mitglied der Vereinten Nationen und seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Quelle und weitere Informationen: Wikipedia .